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Was bedeutet eigentlich...?

Damit sich hier nicht alles liest wie Fach-Chinesisch, haben wir uns überlegt, an dieser Stelle nach und nach eine Art Wörterbuch, ein Glossar mit wichtigen Begriffen, anzulegen.

So können Sie nachschauen, wenn Sie mal ein Wort nicht kennen oder genauer wissen wollen, was sich dahinter verbirgt.


Die Begriffe:

Allergie | Allergologie | Anamnese | Gluten | Hyposensibilisierung | Nikotin | SCIT | SLIT | Tinnitus | ...


Und ihre jeweiligen Erläuterungen:

Allergie
Als Allergie wird eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet, die sich in typischen, durch entzündliche Prozesse ausgelösten Symptomen äußert. Der Begriff Allergie wurde 1906 von Freiherr Clemens von Pirquet, einem Wiener Kinderarzt, in Analogie zu Energie geprägt in der Hinsicht, dass der en-érgeia, einer körpereigenen (inneren) Kraft, eine all-érgeia als Ausdruck von Reaktionen auf körperfremde Stoffe gegenübertrete. Pirquet definierte Allergie weit gefasst als „veränderte Fähigkeit des Körpers, auf eine fremde Substanz zu reagieren“. In dieser Definition sind sowohl verstärkte (Hyperergie), verminderte (Hypoergie) wie auch fehlende (Anergie) Reaktivitäten einbezogen. Pirquet erkannte als erster, dass Antikörper nicht nur schützende Immunantworten vermitteln, sondern auch Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen können. Heute beschreibt der Begriff Allergie die Überempfindlich- keitsreaktionen, die durch eine Immunantwort gegen ansonsten harmlose Antigene ausgelöst werden (Quelle: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie).

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Allergologie
Die Allergologie ist eine medizinische Fachrichtung (Teilgebietsbezeichnung), die sich mit den Allergien (deren Entstehung, Ausprägung, Verlauf und Behandlung) beschäftigt. Häufig haben Hautärzte, HNO-Ärzte und Lungenfachärzte, aber auch Internisten, Kinderärzte und Allgemeinärzte die entsprechenden Weiterqualifizierungen zum Allergologen und können die Zusatzbezeichnung Allergologie erwerben (Quelle: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie).

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Anamnese
Der Begriff Anamnese kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Erinnerung". Bei der Anamneseerhebung wird die Vorgeschichte der aktuellen Krankheit erhoben. Daneben sollte sie biologische, soziale und psychische Inhalte erfassen. Sie dient dazu die Differentialdiagnose möglichst eng einzugrenzen, um die Untersuchungen zielgerichtet einzusetzen. Die Anamnese ist keine Therapie, ist aber auf dem Weg zur richtigen Therapie ein wichtiger Baustein. Nur in Notfällen erfolgt zuerst die Behandlung.

Die biografische Anamnese erfasst über die akuten Beschwerden hinaus die Lebensgeschichte des Patienten. Sie wird grundsätzlich im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung erhoben und dient u. a. dem Verständnis der psychosozialen Entwicklung. (Quelle: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie)

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Gluten/Glutenunverträglichkeit
Der Begriff Gluten kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Leim"; gleichbedeutend wird auch "Kleber" oder "Klebereiweiß" verwendet. Es handelt sich dabei um einen Bestandteil der Getreidekörner, der für die Backeigenschaft von Mehl wichtig ist. Gluten erzeugt beim Zufügen von Wasser zu Mehl die klebrige Konsistenz.

Bei einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie kommt es zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut durch Bestandteile des Glutens. In der Folge können verschiedene Nährstoffe nicht mehr aus dem Darm aufgenommen werden und bleiben unverdaut. Dadurch kommt es zu unterschiedlichen Beschwerden, wie z.B. Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust usw. Im Kindesalter kann es auch zu Gedeihstörungen kommen.

Eine Glutenunverträglichkeit kann nicht ursächlich behandelt werden. Eine glutenfreie Diät lindert die Beschwerden. Glutenfrei sind Mais, Reis und Buchweizen.

(weitere Informationen: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie)

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Hyposensibilisierung
Dies ist eine spezielle Behandlungsform für Atemwegs- und Insektengiftallergiker. Andere benutzte Begriffe sind: Allergenspezifische Immuntherapie, Desensibilisierung, SIT oder Allergie-Impfung.

Hierbei wird dem Allergiker das beschwerdeauslösende Allergen in steigender Dosierung mit dem Ziel verabreicht, eine Toleranz hervorzurufen und den Grad der Allergie abzuschwächen. Die SIT gilt derzeit als einzige ursächliche Therapieform einer Allergie. Die Therapieallergene werden als Spritze (SCIT) oder Tropfen/Tabletten (SLIT) verabreicht.

Die SIT sollte nur vom allergologisch erfahrenen Arzt veranlasst bzw. durchgeführt werden.

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Nikotin
Nikotin ist ein Bestandteil der Tabakpflanze. Über das Inhalieren des Tabakrauches wird es in den Körper aufgenommen und gelangt auf kurzem Weg in den Blutkreislauf und damit in das Gehirn. Dort besetzt es Rezeptoren (Empfängerzellen), die für körpereigene Botenstoffe benötigt werden. Nikotin erzeugt ein kurz anhaltende Steigerung der Aufmerksamkeit und Konzentration. Durch Lernprozesse und Vermehrung der Rezeptoren kommt es rasch zu einer Nikotinabhängigkeit. Eine direkt krebsverursachende Wirkung konnte bisher nicht gefunden werden; allerdings verbessert Nikotin die Durchblutung von Krebsgeschwulsten und verlangsamt den Abbau alter und geschädigter Zellen.

weitere Informationen: http://www.ginko-stiftung.de/suchtmittel/sucht_nikotin.aspx

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SCIT
Dies ist die Abkürzung für Subcutane Immuntherapie und meint die Behandlung einer Allergie mit Spritzen. Mit dünnen Nadeln wird die Therapielösung unter die Haut gespritzt. Dies ist die wirksamste und am besten dokumentierte Behandlung einer Allergie. Sie wird bei Atemwegsallergien auf Pollen und Milben und bei Insektengiftallergie angewendet.

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SLIT
Dies ist die Abkürzung für Sublinguale Immuntherapie und meint die Behandlung einer Allergie mit Tropfen oder Tabletten. Dabei wird die Therapielösung unter die Zunge genommen. Von dort wird sie über die Schleimhaut aufgenommen. Diese Behandlung einer Allergie wird z.B. bei Kindern oder Patienten, bei denen eine SCIT nicht möglich ist, angewendet. 

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Tinnitus
Der Tinnitus ist eine akustische Wahrnehmung, die zusätzlich zum Schall, der auf das Ohr wirkt, wahrgenommen wird. Diese Wahrnehmung beruht auf einer Störung der Hörfunktion. Der Höreindruck des Tinnitus hat also nichts mit dem Schall in der Umgebung des Patienten zu tun. Die Art der scheinbaren Geräusche ist sehr vielfältig. Man fasst unter anderem folgende akustische Eindrücke unter dem Begriff Tinnitus zusammen:

Das Geräusch kann in seiner Intensität gleichbleibend sein, es kann jedoch auch einen rhythmisch-pulsierenden Charakter haben. Es gibt nicht immer ein reales Geräusch, das denselben Höreindruck wie der Tinnitus verursacht. Auch sollte man Tinnitus deutlich von akustischen Halluzinationen abgrenzen.

Das Thema Tinnitus ist mit vielen Missverständnissen behaftet. Häufig wird der Fehler begangen, den Tinnitus als eigene Krankheit zu betrachten. Da er aber oft ein Symptom einer anderen Krankheit ist, verstellt diese Betrachtungsweise oft den Blick auf mögliche Ursachen. Wegen der Vielfältigkeit der Ursachen und der Verschiedenartigkeit des Auftretens wird von einigen Wissenschaftlern die Einordnung als Syndrom favorisiert. Gegen die Einordnung als eigenständige Krankheit spricht auch eine Studie, dass 93,75 % aller teilnehmenden, hörgesunden Probanden in einem schallisolierten Raum nach 5 Minuten über Tinnitus klagten.

Etwa 10–20 % der Bevölkerung sind von Tinnitus dauerhaft betroffen, knapp 40 % stellen zumindest einmal im Leben ein derartiges Ohrgeräusch fest. Etwa ein Drittel aller älteren Menschen gibt an, ständig Ohrgeräusche wahrzunehmen. Der Beginn der Krankheit liegt typischerweise zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr, Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Besonders in den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Tinnituspatienten laut Meinung einiger Autoren in den westlichen Industrieländern stark gestiegen. Man spricht daher in Deutschland mitunter von einer Volkskrankheit. Ob die Zahl der Erkrankungen allerdings tatsächlich angestiegen ist oder ob sich lediglich die Zahl der Patienten erhöht hat, die ärztliche Hilfe suchen, ist umstritten (Quelle: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie).

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