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Audiologie

Das menschliche Ohr besteht aus dem sog. äußeren Ohr (Ohrmuschel, Gehörgang), dem Mittelohr mit den Gehörknöchelchen und dem Innenohr mit der sog. Schnecke und dem Gleichgewichtsorgan, den sog. Bogengängen.

Das Trommelfell trennt das äußere vom Mittelohr, die beiden sog. Fenster (rundes und ovales) bilden den Übergang vom Mittel- zum Innenohr.

Grafik: Mittelohr

Der Hörvorgang ist äußerst komplex. Dabei haben die Strukturen des Mittel- und Innenohres auf einer Fingerkuppe Platz! Ein Geräusch wird als Schallwelle durch den äußeren Gehörgang und das Mittelohr transportiert und verstärkt. Im Innenohr wird es in der Schnecke in ein elektrochemisches Signal umgewandelt. Dieses wird von den Fasern des Hörnervs in das Gehirn zum Audio-Cortex weitergeleitet. Die akustische Information wird an mehreren Schaltstellen überprüft, bis sie in unser Bewusstsein gelangen darf.

An der Wahrnehmung eines Geräusches sind außerdem verschiedene Regionen des Gehirns, die die emotionale Bewertung übernehmen, beteiligt.

Entwicklungsgeschichtlich ist das Ohr unser wichtigstes Sinnesorgan. Es ist in der embryonalen Reifung als erstes Organ funktionstüchtig; bereits ab der 8. Schwangerschaftswoche kann das Ungeborene hören!

Das Ohr ist auch unser „Alarmorgan“. Selbst im Schlaf ist seine Aufnahmebereitschaft nur heruntergeregelt aber nie abgeschaltet.

Über das Ohr kommunizieren wir und nehmen in der Stimme des Anderen Stimmungen wahr. Bereits Kant stellte fest: „Nicht sehen trennt von den Dingen. Nicht hören trennt von den Menschen.“

Funktionseinbußen des Ohres sind nur bedingt reparabel! Das Trommelfell kann nach einer Mittelohrentzündung oder einer Operation vernarben und dadurch an Schwingungsfähigkeit verlieren. Die Gehörknöchelchen können verkalken; operative Prothesen sind kein gleichwertiger Ersatz. Aber insbesondere eine Schädigung der Haarzellen in der Schnecke ist nicht zu beheben (und nur unvollkommen z.B. mit Hörgeräten auszugleichen)! Der Untergang dieser Zellen ist zwar einerseits ein natürlicher Alterungsvorgang (Altersschwerhörigkeit), wird aber durch Lärmbelastung erheblich gefördert!

Schützen wir also unser Wunderwerk Ohr!

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Wir bieten Ihnen alle konservativen und neurootologischen Untersuchungen an, die zur Abklärung dieser Erkrankungen notwendig sind. Im Einzelnen sind das:

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